Es hat schon etwas amüsantes: Zwei Mal fällt Christine Lieberknecht mit 44 Stimmen bei der Wahl zur Ministerpräsidentin durch. Ihr fehlt jeweils eine Stimme zur absoluten Mehrheit – und vier Stimmen aus der schwarz-roten Koalitionsfraktion.
Dann, plötzlich tritt Bodo Ramelow an und sagt, dass er gegen sie kandidiert. Im folgenden Wahlgang erhält Frau Lieberknecht dann plötzlich neun Stimmen mehr als vorher.
Das heißt, die Abneigung gegen die Linken sticht immer noch persönliche Rivalitäten.
Alle Läufer aufgepasst: Die FAZ berichtet über eine US-amerikanische Marathonläuferin, der ihr erster Platz aberkannt wurde, weil sie während des Wettkampfes Musik aus dem iPod gehört hat. Tenor des Artikels: Die Musik lenke nicht nur von Ansagen der Wettkampfleitung ab (offizieller Grund für das Musik-Verbot), sondern auch vom eigenen Befinden und könne dadurch Leistungssteigernd wirken. Ist Musik das neue Epo?
Wie ich gestern über Twitter erfuhr, erlaubt die Denic ab kommendem Freitag, 23. Oktober 2009, kurze Domains. Das bedeutet, künftig kann es auch Domains im Stil von www.c.de oder www.xy.de geben. Nötig geworden war dies, nachdem Volkswagen erfolgreich die Freigabe der Domain www.vw.de erklagt hatte. Laut Wikipedia war dies bisher nur der Bahn (www.db.de), HQ (www.hq.de) und dem Heise-Verlag (www.ix.de) erlaubt.
Das gibt bestimmt Hauen und Stechen bei den diversen Domaingrabbern. Aber ganz ehrlich? Ich werde auch mal mein Glück versuchen.
Insgesamt sollen dann ab nächstem Freitag folgende Regeln für de-TLDs gelten:
Auch ein- und zweistellige sowie reine Zifferndomains können jetzt registriert werden.
Domains, die einem Kfz-Kennzeichen oder einer TLD entsprechen, sind frei gegeben.
Erlaubte Zeichen für Domains sind die Ziffern 0 bis 9, der Bindestrich, die lateinischen Buchstaben a bis z und die weiteren Buchstaben aus der aktuell gültigen Anlage zu den Domainrichtlinien.
Eine Domain darf mit einem Bindestrich weder beginnen, noch enden. Auch Bindestriche an dritter und vierter Stelle der Domain sind nicht zulässig.
Die Mindestlänge einer Domain liegt bei einem Zeichen.
Die Maximallänge einer Domain beträgt 63 Zeichen (bezogen auf den Domain-ACE) – jeweils exklusive .de.
Allerdings wundere ich mich über den vierten Punkt bezüglich der Bindestriche. Schließlich ging das bisher doch auch, z.B. bei www.fdp-mettmann.de.
Auf FAZ.net gibt es eine der berühmten Klickstrecken mit einer Auswahl an nützlichen Tipps für den Alltag. Diesen hier fand ich am interessantesten:
Wie rufe ich jemanden auf dem Handy an, ohne mit ihm reden zu müssen?
Einfach zwei Ziffern zwischen Vorwahl und persönlicher Nummer dazuwählen, dann geht direkt die Mobilbox dran – auch wenn das Handy eingeschaltet und erreichbar ist. Bei T-Mobile sind das die Ziffern 1 und 3, die komplette Nummer wäre also zum Beispiel 0151 13 1234567. Bei Vodafone lauten die Zwischenziffern 5 0, bei E-Plus lauten sie 9 9 und bei O2 lauten sie 3 3.
Der gewagteste ist aber sicherlich dieser hier:
Wie halte ich eine falsch versendete Mail auf?
Lästermail an ALLE verschickt?
Jetzt schnell handeln: die Ursprungsmail in eine neue Mail kopieren, wichtig ist der gleiche Betreff. Dann die Lästerpassagen in etwas Harmloses umschreiben. Und diese Mail fünf bis zehn Mal AN ALLE hinterher schicken. Die Empfänger werden hoffentlich von einem Serverfehler ausgehen – und mit etwas Glück nur die oberste Mail lesen.
Wenn ihr also in Zukunft 10 Mal die gleiche Mail von mir bekommt, bitte die erste sofort unwiederruflich löschen.
Natürlich gibt es in dieser Klickstrecke auch wieder eine Menge Symbolfotos. Den Vogel der Symbolfotos hat aber das Onlineportal der Süddeutschen Zeitung abgeschossen:
Dass diese Schlange ungiftig ist, wird wohl niemand bezweifeln…
Wie heute Abend durch die Medien geistert, haben sich Union und FDP auf diverse Verbesserungen für die Bürgerrechte einigen können. Zum einen muss vor einer Online-Durchsuchung künftig ein Antrag bei Bundesanwaltschaft gestellt werden. Außerdem dürfen im Zuge der Vorratsdatenspeicherung erhobene Daten nur im Falle einer “Gefahr für Leib und Leben” genutzt werden. Der für die (Internet-) Öffentlichkeit wohl wichtigste Teil ist die Veränderung des Zugangserschwerungsgesetz. Hier soll nun gelöscht und nicht nur unwirksam gesperrt werden. Auch der Bundeswehreinsatz im Inneren wird in dieser Legislaturperiode nicht kommen.
Was ich von diesem Visa-Gesetz halten soll weiß ich noch nicht, grundsätzlich stehe ich dem aber eher kritisch gegenüber.
Wie genau alle Veränderungen aussehen, kann natürlich erst der endgültige Koalitionsvertrag erklären. Doch es sieht sehr nach einem “Sieg” für die FDP aus. Und hier kann ich mich Raysons Resumé nur anschließen, schließlich wäre die FDP immer noch nur der kleinere Partner in einer schwarz-gelben Koalition:
Wenn es zu einer gewaltigen Steuerreform käme, könnte ich es euch verzeihen, wenn ihr bei den Bürgerrechten nur Schlimmeres verhütet. Und wenn ihr die Vorratsdatenspeicherung entkernt, die Online-Durchsuchung und die Websperren ihrem verdienten Schicksal als totgeborenes Gesetz zuführt, dann verzeihe ich euch, wenn aus dem Steuerversprechen nichts wird.
Weniger optimistisch sehe ich aber die Kommentare, die diese Verhandlungsergebnisse als Erfolg für Wolfgang Schäuble werten und ihm nun doch wieder bessere Aussichten auf einen Erhalt des Innenministeriums zusagen. Das muss doch nun wirklich nicht sein, oder?
Etwa seit dem Upgrade auf Snow Leopard habe ich keine Systemtöne mehr gehört. Damit meine ich Benachrichtigungstöne wie in Mail, iChat oder bei Screenshots. So hatte ich schnell das Update im Verdacht, aber trotz vieler Google-Recherchen keine Lösung gefunden, geschweigedenn bei anderen ähnliche Problem entdeckt.
Heute bin ich dann zufällig in die Systemeinstellungen gekommen und auf den Punkt “Töne” gestoßen. Und siehe da, es gibt einen Punkt “Warnton-Lautstärke”, der zufällig komplett heruntergedreht war. Fragt mich nicht wieso – aber er war es. Schnell wieder hochgezogen und siehe da, plötzlich piept und bingt es wieder überall.
Wer in letzter Zeit ab und zu einen Blick in meinen YouTube-Feed geworfen hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass dort einige neue Videos aufgetaucht sind. Grund ist meine letzte Neuanschaffung, eine Kodak Zi8.
Nachdem vor ein paar Wochen vermehrt die Berichte über die Präsentation der Zi8 in Hamburg beim sogenannten Floating Cast auftauchten, wurde auch bei mir das Interesse daran geweckt. Zunächst spielte ich mit dem Gedanken, die Flip Ultra HD zu bestellen, doch der festeingebaute Akku und Speicher störten mich etwas. Ja, beim MacBook ist das etwas völlig anderes. Ein großes Plus ist außerdem die Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen – gerade für Interviews wäre das sicherlich nicht unpraktisch.
Also bin ich nun stolzer Besitzer einer schwarzen Kodak Zi8 und einer 16 GB SDHC-Karte. Die sollte auch völlig ausreichen, denn die mehr als 2,5 Stunden Videokapazität bei 1080p hält der Akku wohl nicht durch – siehe Pottblog.
Anbei gibt es mal ein paar Videos, die ich so probehalber mit der Zi8 aufgenommen habe und die schon bei YouTube hochgeladen sind. Meine Begeisterung für Auto-Aufnahmen lässt sich sicherlich nicht leugnen. Aber die Qualität ist wirklich 1a.