Auf ein neues.
Während man in Bremen noch überlegt, für das Abbilden Bremer Straßenzüge im Internet Gebühren verlangen zu wollen, amüsieren sich inzwischen sogar US-Blogger über die deutsche Paranoia gegenüber Google Street View. Jeff Jarvis schreibt auf seiner BuzzMachine, angelehnt an einen Artikel der Schleswig-Holsteinischen Zeitung, über einige Dienste, die ein ähnliches Angebot wie Street View haben und sogar noch darüber hinaus gehen und auch andere Projekte, die nur wenig mit Datenschutz in Einklang gebracht werden.
Am Anfang wäre da die deutsche Telekom, die in der Onlineversion des Telefonbuchs neben Namen, Adresse und Telefonnummer (Stichwort Verknüpfung von Daten) auch eine Luftbildansicht aus allen vier Himmelsrichtungen anbietet, mit der man sogar in den Garten hinterm Zaun gucken kann.
Aber natürlich ist auch der Staat selbst groß mit im Geschäft. Über seine Katasterämter fotografiert er hochauflösend das ganze Land aus der Luft und stellt – wie etwa in Hamburg – diese Bilder auch noch kostenlos im Internet zur Verfügung. Komisch, dass sich da noch keiner der selbsternannten Datenschützer auf den Plan gerufen fühlte.
Jeff Jarvis kommt zu dem Schluss:
That’s really the question: What is it that makes Germans go bonkers about Google? Is it media trying to gain an advantage against their competitor? Is is anti-Americanism? Is it some inner anti-capitalism? I’m serious. I can’t figure them out and I think they should sit down and try to figure themselves out.
Ich meinte neulich ja schon, dass diese Diskussion vor allem durch solides Unwissen geprägt ist. Auch Nico Lumma bestätigt mich darin – und kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass dadurch viel wichtigere Themen in den Hintergrund gedrängt werden.
Im ARD-Magazin Kontraste fürchtet man sogar durch die staatlichen Eingriffe die Pressefreiheit in Gefahr, da das geplante Verpixelungsrecht schließlich in allen Medien anzuwenden sei. Wie hoch diese Gefahr nun wirklich ist, kann ich – in Ermangelung des Gesetzestextes – nicht beurteilen, aber trotzdem interessant, mal einen Bericht zu Street View zu sehen, der nicht nur draufhaut.
Auf ein neues.
Während man in Bremen noch überlegt, für das Abbilden Bremer Straßenzüge im Internet Gebühren verlangen zu wollen, amüsieren sich inzwischen sogar US-Blogger über die deutsche Paranoia gegenüber Google Street View. Jeff Jarvis schreibt auf seiner BuzzMachine, angelehnt an einen Artikel der Schleswig-Holsteinischen Zeitung, über einige Dienste, die ein ähnliches Angebot wie Street View haben und sogar noch darüber hinaus gehen und auch andere Projekte, die nur wenig mit Datenschutz in Einklang gebracht werden.
Am Anfang wäre da die deutsche Telekom, die in der Onlineversion des Telefonbuchs neben Namen, Adresse und Telefonnummer (Stichwort Verknüpfung von Daten) auch eine Luftbildansicht aus allen vier Himmelsrichtungen anbietet, mit der man sogar in den Garten hinterm Zaun gucken kann.
Aber natürlich ist auch der Staat selbst groß mit im Geschäft. Über seine Katasterämter fotografiert er hochauflösend das ganze Land aus der Luft und stellt - wie etwa in Hamburg - di