EU-Quatsch: Führerschein-Umtausch

Eine neue Folge aus der Reihe “unsinnige oder nicht zu Ende gedachte Regulierungen der EU”. In diesem Fall geht es um die Richtlinie, nach der Führerscheine in Zukunft nur noch 15 Jahre gültig sein sollen. Das wird mehr Verwaltungsaufwand für die Behörden und mehr Kosten für den Autofahrer bedeuten. Schlimm genug.

Aber daran, dass man gleichzeitig eine gesundheitliche Überprüfung durchführen könnte, um die Sicherheit auf Europas Straßen zu verbessern und untaugliche Fahrer rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen zu können, hat wohl keiner der Eurokraten in Brüssel gedacht?

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Dunking Wasserball Akrobatik

Muss mann auch erstmal schaffen…

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Die ideologie-versaute Atomdebatte

Die Bundesregierung hat ja bei mehreren Instituten Dossiers in Auftrag gegeben, wie unsere Energieversorgung in der Zukunft aussehen könnte. Viel ist aus diesen Papieren noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt, nur Thesen wie deutsche Atomkraftwerke werden nicht mehr benötigt; man müsse nur den Strom aus dem Ausland einkaufen.

Bekommt hier eigentlich noch irgendwer was mit? Wie wird denn der Strom im Ausland produziert? Richtig, durch Atomkraftwerke. Es gibt 58 Kraftwerke in Frankreich (davon einige auch im direkten Grenzgebiet zu Deutschland), Polen will erstmals eigene Reaktoren bauen und auch in vielen anderen unserer Nachbarländer sind Atomkraftwerke in Betrieb – und geschieht dort ein Unfall, hingen wir genauso mit drin.

Disclosure: Natürlich bin auch ich kein absoluter Anhänger der Atomenergie, solange eine für uns ungefährliche Endlagerung nicht geklärt ist. Und auch alte und risikobehaftete Reaktoren sollte man lieber heute als morgen abschalten. Dennoch sehe ich keinen Nutzen in Forderungen, von heute auf morgen komplett aus der Atomenergie auszusteigen, solange wir uns nicht mit den – unbedingt förderungswerten – erneuerbaren Energien selbstversorgen können. Es macht aber keinen Sinn, auf eigenen Atomstrom zu verzichten, wenn man Atomstrom aus dem Ausland einkauft (der dann vielleicht sogar aus unsichereren AKWs produziert wird, als es die deutschen eventuell sind).

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Geschmacklos oder “widerwärtig”?

Während man sich hierzulande noch darüber aufregt, dass man in “Killerspielen” auch die Seite der Bösen übernehmen kann, planen die Australier Terroranschläge gleich in der Schule.

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Grundlegende Regeln in Social Networks

Basic rules for being social

Gerade wenn Facebook seinen Places-Dienst auch in Deutschland launchen wird, sollte man durchaus noch mal drüber nachdenken, was man so alles postet.

[via Geek And Poke]

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Die deutsche paradoxe Paranoia

Auf ein neues.

Während man in Bremen noch überlegt, für das Abbilden Bremer Straßenzüge im Internet Gebühren verlangen zu wollen, amüsieren sich inzwischen sogar US-Blogger über die deutsche Paranoia gegenüber Google Street View. Jeff Jarvis schreibt auf seiner BuzzMachine, angelehnt an einen Artikel der Schleswig-Holsteinischen Zeitung, über einige Dienste, die ein ähnliches Angebot wie Street View haben und sogar noch darüber hinaus gehen und auch andere Projekte, die nur wenig mit Datenschutz in Einklang gebracht werden.

Am Anfang wäre da die deutsche Telekom, die in der Onlineversion des Telefonbuchs neben Namen, Adresse und Telefonnummer (Stichwort Verknüpfung von Daten) auch eine Luftbildansicht aus allen vier Himmelsrichtungen anbietet, mit der man sogar in den Garten hinterm Zaun gucken kann.

Aber natürlich ist auch der Staat selbst groß mit im Geschäft. Über seine Katasterämter fotografiert er hochauflösend das ganze Land aus der Luft und stellt – wie etwa in Hamburg – diese Bilder auch noch kostenlos im Internet zur Verfügung. Komisch, dass sich da noch keiner der selbsternannten Datenschützer auf den Plan gerufen fühlte.

Jeff Jarvis kommt zu dem Schluss:

That’s really the question: What is it that makes Germans go bonkers about Google? Is it media trying to gain an advantage against their competitor? Is is anti-Americanism? Is it some inner anti-capitalism? I’m serious. I can’t figure them out and I think they should sit down and try to figure themselves out.

Ich meinte neulich ja schon, dass diese Diskussion vor allem durch solides Unwissen geprägt ist. Auch Nico Lumma bestätigt mich darin – und kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass dadurch viel wichtigere Themen in den Hintergrund gedrängt werden.

Im ARD-Magazin Kontraste fürchtet man sogar durch die staatlichen Eingriffe die Pressefreiheit in Gefahr, da das geplante Verpixelungsrecht schließlich in allen Medien anzuwenden sei. Wie hoch diese Gefahr nun wirklich ist, kann ich – in Ermangelung des Gesetzestextes – nicht beurteilen, aber trotzdem interessant, mal einen Bericht zu Street View zu sehen, der nicht nur draufhaut.

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Nervig

Da könnte ich doch glatt ausrasten. Da habe ich heute im Laufe des Tages mühevoll einen Beitrag über die WordPress iPhone-App geschrieben und jetzt beim Veröffentlichen ist der auf einmal spurlos verschwunden, nur weil beim ersten Versuch die Internetverbindung abgebrochen ist. Muss doch nicht sein.

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