Guttenberg – ein guter Mann?

Endlich nimmt der uralte JuLi-Beschluss, die Wehrpflicht abzuschaffen, auch in der realen Politik konkrete Formen an. Na gut, sie soll nur ausgesetzt werden und dann auch eher aus Spargründen statt als Abschaffung der Ungerechtigkeit, die jungen Männern wie mir geschieht. ;) Aber gut…

Ein kleines Problem habe ich dann allerdings doch damit, nämlich den gleichzeitigen Wegfall des Zivildienstes. Ich leiste diesen ja selbst gerade ab und bekomme dadurch hautnah mit, welch großen Anteil wir am Pflegesystem haben und welch großes Problem die Sozialverbände hätten, würde es uns nicht geben.

Was spricht also dagegen, die Wehrpflicht in eine Zivildienstpflicht (mit der Option Wehrdienst) umzuwandeln – die dann aber für Männer und Frauen gilt. Natürlich werden nun viele andere JuLis aufspringen, dass man doch niemanden zwingen kann, etwas zu tun und dies ein ungerechtfertigter Eingriff in unsere Lebensplanung sei. Ich meine aber, dass dies sehr wohl ein gerechtfertigter Eingriff sein kann, da es – anders als beim Wehrdienst – durchaus der Allgemeinheit zu Gute kommt. Außerdem denke ich, dass bei immer früheren Schulabschlüssen (Einschulung mit fünf, Abitur nach acht Jahren Gymnasium = Abschluss mit 17) durchaus ein halbes oder ganzes Jahr eingeschoben werden kann.

Herr zu Guttenberg wird derzeit von einigen JuLis sehr für seinen Vorschlag gelobt. Ich denke zu Recht, doch sollte er ihn ruhig noch etwas weiterdenken.

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Zitat des Tages

Ein ausgeglichener Mensch ist einer, der denselben Fehler zweimal machen kann, ohne nervös zu werden.

Karl Heinrich Waggerl via Die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universitaet

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Service bei Ikea

Ich möchte mir ein neues Bett kaufen. Genauer gesagt, ein Bettsofa von Ikea. Das Modell war schon im Internet ausgesucht, nur Matratze und Bezug wollte ich erst nach Inspektion im Laden endgültig auswählen. Also ab in das schwedische Möbelhaus, Montag nachmittags ist man ja fast alleine dort.

Letzte Entscheidung getroffen, Modell, Matratze, Bezug und weiteres Zubehör waren ausgesucht. Also flux einen Verkäufer gesucht, um ihm die Bestellung mit Heimlieferung aufzutragen – ein zwei Meter langes Bett bekommt man nur schwerlich in einen Golf. Doch die nette Dame macht uns einen Strich durch die Rechnung: Der gewünschte Bezug ist derzeit nicht verfügbar, kommt erst Donnerstag wieder rein. Deshalb kann sie die Bestellung auch nicht aufnehmen.

Hallo?! Wie wäre es denn, wenn ihr die Bestellung aufnehmt, bis zur Lieferung des richtigen Bettbezugs am Donnerstag wartet und dann alles zusammensucht? Nein, das geht nicht. ?!?!? Möglichkeit 1: Donnerstag noch mal hinfahren und dann bestellen – oder… Möglichkeit 2: Im Internet bestellen. Oha, Internet. Das kenn ich doch. Machen wir’s halt so, kann ja nicht so schwer sein. Na gut, danke, tschüss.

Also auf nach Hause, ans MacBook und die gewünschten Teile zusammengesucht. “Gib bitte deine Postleitzahl ein, um die Lieferkosten und den voraussichtlichen Liefertermin zu berechnen.” Tippelditipp. :-O Transportkosten: 79,00 Euro. :-O :-O Wouat?! 80 Euro Transportkosten für ein Bett, dass keine 350 Euro kostet? Für das Geld kann ich mir auch bei Sixt einen Transporter mieten und das Teil selbst abholen.

So langsam kommt mir ein Satz der Verkäuferin im Laden wieder in den Kopf: “Das kommt dann aus dem Zentrallager. Wenn Sie hier bestellen, kommt es direkt von uns.” Naja, Ikea wird sich schon was dabei gedacht haben, anstatt einfach die Produkte aus dem nächstliegenden Warenlager liefern zu lassen. Machste nix, guckste nur.

Obligatorisches Ikea-Mitbringsel: Gifflar

Ende der Geschichte ist jetzt, dass wir am Donnerstag doch noch mal in den Laden fahren, um dort zu bestellen. Da sollte der Versand dann hoffentlich etwas kleiner sein. Sonst mache ich mir wirklich noch den Spaß und gehe zu Sixt.

PS: Wenigstens die obligatorischen gifflar hab ich mir mitgenommen. Brauche ich auch gerade als Nervennahrung…

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Kino: Kiss & Kill

Filmplakat "Kiss & Kill"

Filmplakat "Kiss & Kill"

Kann man einen Agenten-Film drehen, ohne dabei an James Bond zu erinnern? Anscheinend nicht, sieht man sich den Anfang von Kiss & Kill an. Ashton Kutcher cruist mit seinem roten Ferrari-Cabrio (bei den Ferrari-Modell-Bezeichnungen blicke ich schon lange nicht mehr durch) und hübscher Frau auf dem Beifahrersitz die Bergstraßen Richtung Nizza herunter.

Dann lernt er Katherine Heigl ein, die das beschauliche Kleinstadtleben führt, wonach sich der Profikiller schon länger sehnt. Schnell verliebt, geheiratet und ab in die Vorstadt. Doch das alte Leben holt einen irgendwann ein und plötzlich ist das gesamte Freundesumfeld hinter den beiden her.

Der Film ansich ist ganz nett gemacht, Ashton Kutcher und Katherine Heigl geben eine ganz passable Leistung ab und auch die Action-Szenen sind nicht von schlechten Eltern. Natürlich darf man nicht zu viel erwarten, Regisseur Robert Luketic liefert damit einen nicht ganz so tollen Film wie mit 21 ab, aber für entspanntes Popcorn-Kino reicht es allemal.

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Mach den Flattr-Mann

Jetzt bin ich auch auf den Zug aufgesprungen und habe mich mal bei Flattr angemeldet. Vielleicht gefällt ja jemandem mein Geschreibsel so gut, dass er es auch mit ein paar Cent belohnen will. Ich bin mal gespannt wie es so funktioniert.

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Abmeldung vom Wuppertaler Cross Triathlon

Es hatte sich schon angedeutet. Meine Mandelentzündung von neulich war noch nicht ganz auskuriert und das Antibiotikum zu früh abgesetzt (vom Arzt, nicht von mir). So hatte ich letzte Woche eine schöne Reinfektion mit umso stärkeren Schmerzen, Fieber, Müdigkeit usw. Mit dem Erfolg, dass ich erneut ein Antibiotikum nehmen darf – jetzt aber fast zwei Wochen lang. Damit sollten wohl auch die letzten Keime abgetötet sein. ;-)

Unschöner Nebeneffekt ist aber, dass ich immer noch nicht trainieren kann/darf. Und das, obwohl ich jede Trainingseinheit vor dem 3. Wuppertaler Sparda Cross Triathlon dringend bräuchte, vorallem bei der verkorksten Saisonvorbereitung dieses Jahr. Daher habe ich mich entschlossen, nicht in Wuppertal zu starten, auch wenn ich gerne meinen ersten Platz vom letzten Jahr verteidigt hätte. Eine E-Mail an den Veranstalter geht auch gleich raus; man will ja nicht unentschuldigt fehlen.

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Die doofe Familie


Geoffrey gets mad when leaving zoo

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